„Immer wieder nachts
um vier“
Lustspiel in 3 Akten
von Rolf Sperling und Stefan Bermüller
VON CHARLY HAFNER
Am Samstag, 10. Januar 2026, bereits zum 17. Mal,
hat der SV Wannweil 1921 e.V. zu seinem beliebten
Theaterabend eingeladen. Die Vorstellung, ab 19
Uhr in der Uhland-Halle, dauerte bis kurz nach 22
Uhr. Ebenso wie in jedem Jahr, wenn die
Theatergruppe des Schwäbischen Albverein,
Ortsgruppe Trochtelfingen, in Wannweil spielt. Die
Zuschauer, in der fast ausverkauften Halle, waren
wieder gespannt auf die Aufführung. Davor wurden
natürlich wie immer die Ehrengäste, Zuschauer,
Darsteller und Saalpersonal durch den Vorstand des
SV Wannweil, Walter Binder, begrüßt.
Dann begann die Komödie unter dem Motto “Wenn
man solche Freunde hat, braucht man keine Feinde
mehr“. Ein turbulentes Theater-Spiel von
Rolf Sperling und Stefan Bermüller.
Thomas (Ecki Geisse) hat eigentlich am liebsten
seine Ruhe und nachts möchte er unbedingt so
richtig gut durchschlafen. Aber das klappt
eigentlich nie. Seine streitbaren und lauten
Nachbarn Frank und Rosi (Heiko Ströbele, Sabine
Hack) wecken ihn oft, so gegen 4 Uhr nachts auf
und dann geht es nicht lange bis es an der Tür
klingelt. Da steht dann Frank und bittet um Asyl.
„Noi, i will mi net emmer end Streiterei neizieha
lossa.“ Aber nutzt nichts, Thomas teilt in Gottes
Namen seinen Schlafplatz mit Frank. Aber schlafen
ist nicht möglich. Das Chaos dreht durch. Erst
klingelt Franks Frau Rosi und möchte auch bei
Thomas nächtigen. Lilo (Conny Geisse), Schwester
von Thomas, putzt wöchentlich seine Wohnung.
Eigentlich vergnügt sie sich stattdessen doch lieber
mit dem Hausmeister (André Schiffer). Dann ist da
noch die Freundin Tanja (Susanne Klingenstein)
von Thomas angereist. Und die Nachbars-Tochter
Jule (Anna Rist) ist auf der Suche nach ihren Eltern.
Ganz schönes Chaos mit verstecken und suchen
begann. „Sodom und Gomorrha“ konnte man sogar
hören. Bis letztlich die Verstecke ausgingen und
sich alles in Wohlgefallen auflöste. Endlich hatte
Thomas seine Wohnung wieder und seine Freundin
zog ein, die ab sofort wieder in Reutlingen arbeiten
wird.
Das und alles andere konnte das Publikum wieder
erleben, beklatschen und mit viel Gelächter
begleiten. Allen Hobby-Darstellern, Regie (Anja
Müh) und allen hinter der Bühne, Souffleuse (Petra
Daikeler), Maske/Frisuren (Cathrin Marmor, Dirk
Müh), Licht/Ton (Dennis Geisse), Kulissenbau
(Ewald Klingenstein, André Schiffer), und Thomas
Böttcher, Hausmeister der Uhlandhalle, sei
gedankt. |
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